In der Übersicht
Dieses Projekt zielt darauf ab, ein replizierbares Modell für partizipative Windenergieprojekte zu entwickeln, das lokales Engagement, wirtschaftliche Inklusion und flexible Governance-Strukturen in den Vordergrund stellt und mehrere innovative Elemente einsetzt. Das Modell umfasst fortschrittliche Partizipationsstrukturen wie „Minipublics“, die es den Gemeinden ermöglichen, Projektentscheidungen und -prozesse aktiv mitzugestalten, sowie ein neues EDGE-Recommender-Tool zur Analyse kommunaler Energiesysteme und zur Optimierung der lokalen Integration erneuerbarer Energien. Es integriert auch lokale Energiegenossenschaften (LEGs) als Mittel zur Förderung von gemeinsamem Eigentum und finanziellen Vorteilen. Die Anpassungsfähigkeit des Modells wird in einem Feldexperiment in Schwarzenberg getestet. Dabei werden die wichtigsten Erkenntnisse aus den laufenden Windprojekten in der Region Luzern genutzt, um das Modell zu verfeinern und seine Wirksamkeit zu erhöhen. Durch die Kombination von partizipativen Techniken, wirtschaftlicher Integration und agilen Methoden zielt dieses Projekt darauf ab, eine skalierbare Lösung zur Steigerung der Akzeptanz von Windenergie in verschiedenen Regionen zu liefern und damit einen Beitrag zu den Zielen der Energiewende in der Schweiz zu leisten.